Solidarität auf Rädern: Busse aus St. Gallen helfen Tschernihiw, das Stadtleben wiederaufzubauen

Dank der neuen öffentlichen Busse, die von der Schweizer Stadt St. Gallen gespendet wurden, sind die Straßen von Tschernihiw (Ukraine) wieder voller Verkehr. Im September 2024 erhielt Tschernihiw 11 moderne Busse im Rahmen einer Partnerschaftsinitiative, die von der Schweizer Botschaft unterstützt wird, das Projekt DECIDE, die Stadt St. Gallen, St Gallen Helps Ukraine Verein und Ukraine Schweiz Bern (USB) Verein.

Diese Hilfe kam zur rechten Zeit und war äußerst notwendig: Durch den Krieg war die Verkehrsinfrastruktur der Stadt schwer beschädigt. Die neuen Busse bieten komfortable, zuverlässige und barrierefreier Transport Stadt, insbesondere für gefährdete Bevölkerungsgruppen – ältere Menschen, Binnenvertriebene, Familien mit Kindern und Menschen mit Behinderungen.

„Diese Busse sind nicht nur Fahrzeuge, sie sind ein Schritt zur Wiederherstellung der Würde und eines normalen Lebens“, bemerkte ein Passagier.

Der Verkehr läuft bereits heute auf Hauptrouten von Tschernihiwund die Stadtverwaltung erwägt, um abgelegene Gebiete mit Bildungseinrichtungen zu verbinden, spezielle Schullinien. 

Für die Bewohner sind diese Busse nicht nur ein Transportmittel geworden, sondern auch ein Symbol internationaler Unterstützung und SolidaritätJede Route erinnert uns daran, dass die Welt die Ukraine mit ihren Schwierigkeiten nicht allein gelassen hat. Diese dezentrale Zusammenarbeit zwischen Städten, Gemeinden und öffentlichen Organisationen zeigt die Wirksamkeit von Bottom-up-Partnerschaften, insbesondere in Krisenzeiten.

Inspiriert vom Beispiel St. Gallen, andere Schweizer Städte Sie prüfen auch die Möglichkeit, im Zuge der Renovierung ihres eigenen Transportsystems Ausrüstung an ukrainische Gemeinden zu übergeben.

Tschernihiw erholt sich weiter – und zwar nicht nur dank der Bemühungen seiner Bewohner, sondern auch dank internationale Unterstützung und Partnerschaft, die sich in konkreten Handlungen ausdrückt.

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