Die gemeinsame Initiative „How to Bern“, geleitet vom Jugendbereich des Schweizerischen Roten Kreuzes im Kanton Bern und USB, schafft weiterhin Verbindungen zwischen jungen Menschen im Kanton Bern. Das Projekt bringt Schweizer Jugendliche und junge Migrantinnen und Migranten zusammen, um gemeinsam die Stadt zu entdecken, Erfahrungen auszutauschen und Freundschaften in einer offenen und inklusiven Umgebung zu knüpfen. Ein kürzliches Treffen im Eichholz brachte Freiwillige beider Teams – SRK und USB – sowie eine vielfältige Gruppe junger Teilnehmender zusammen. Die Veranstaltung kombinierte informelles Beisammensein, Aktivitäten im Freien und Gruppengespräche und bot so einen entspannten Raum für Begegnung und Austausch.
Die Teilnehmenden betonten, wie wertvoll es ist, Gleichaltrige in einer ungezwungenen Atmosphäre kennenzulernen, Sprachkenntnisse zu üben und Sicherheit im Alltag in Bern zu gewinnen. Für viele junge Migrantinnen und Migranten sind solche Treffen ein wichtiger Schritt zu einer schnelleren Integration: Sie helfen dabei, die lokale Kultur besser zu verstehen und gleichzeitig die eigene Herkunft einzubringen. Freiwillige beider Organisationen hoben hervor, dass es bei dem Projekt nicht nur um Unterstützung, sondern auch um gegenseitigen Austausch geht. Schweizer Teilnehmende gewinnen neue Perspektiven, während sich Neuankommende willkommen und einbezogen fühlen. Dieser zweiseitige Ansatz hilft, Barrieren abzubauen und echtes Verständnis zu fördern.
Ein zentrales Thema des Treffens im Eichholz war das Feiern von Vielfalt. Durch Gespräche, Spiele und gemeinsam verbrachte Zeit erlebten die Teilnehmenden, wie kulturelle Unterschiede eine Gemeinschaft bereichern können, statt sie zu trennen. Viele äußerten die Motivation, weiterhin teilzunehmen und zukünftige Treffen zu besuchen. Das Projekt „How to Bern“ organisiert weiterhin regelmäßig Aktivitäten, in der Regel zweimal im Monat, und bietet jungen Menschen fortlaufend Möglichkeiten, Kontakte zu knüpfen, Bern zu entdecken und gemeinsam zu wachsen. Es ist ein starkes Beispiel dafür, wie zivilgesellschaftliche Zusammenarbeit und freiwilliges Engagement Integration menschlicher, dynamischer und wirkungsvoller machen können.