Von Olena Krylova
Für ein Kind, das in einem vom Krieg geprägten Alltag zur Schule geht, ist ein funktionierender Computer weit mehr als ein technisches Gerät. Er bedeutet Zugang zum Unterricht, zu Hausaufgaben und zu den Mitschülerinnen und Mitschülern – und damit ein Stück Normalität.
Gemeinsam mit seiner Jugendplattform U.integration hat USB deshalb bereits mehrfach Computertechnik an Schulen in der Ukraine geschickt. Monitore, Drucker und weitere elektronische Geräte wurden im Rahmen einer Spendenaktion von Teva Pharmaceuticals zur Verfügung gestellt. Was in der Schweiz nicht mehr gebraucht wird, erhält dort ein zweites Leben – genau dort, wo es dringend benötigt wird.
Die Initiative verbindet zwei Anliegen, die eng zusammengehören: Nachhaltigkeit und Solidarität. Statt als Elektroschrott entsorgt zu werden, unterstützt die Technik den Schulalltag von Kindern und Jugendlichen in Regionen, die bis heute unter den Folgen des Krieges leiden.
Für die Schulen zählt jeder funktionierende Monitor, jeder Drucker und jeder Arbeitsplatz. Sie erleichtern den Unterricht, helfen Lehrpersonen bei ihrer täglichen Arbeit und ermöglichen Schülerinnen und Schülern, ihren Bildungsweg trotz schwieriger Bedingungen fortzusetzen.
Für die jungen Freiwilligen von U.integration ist jede Lieferung mehr als ein logistischer Einsatz. Sie zeigt, dass Wiederaufbau lange vor dem Wiederaufbau von Gebäuden beginnt – nämlich dort, wo Kinder weiter lernen, Lehrpersonen ihre Arbeit fortsetzen können und Menschen Verantwortung füreinander übernehmen.
Manchmal zeigt sich Nachhaltigkeit nicht nur darin, dass Ressourcen wiederverwendet werden. Sondern darin, dass aus einem ausrangierten Gerät eine neue Chance für Bildung wird.