Wir bieten Busverbindungen von St. Gallen nach Tschernihiw an

Die Gemeinde St. Gallen (Schweiz) hat der Stadtverwaltung von Tschernihiw 11 Busse übergeben, die bis vor kurzem als öffentliche Verkehrsmittel in der Schweizer Gemeinde eingesetzt wurden. Möglich wurde dies dank der aktiven Unterstützung des Studentenvereins St. Gallen hilft Ukraine und der Koordination des Projekts durch den Verein Ukraine Schweiz Bern. Es wird erwartet, dass der erste Bustransfer im Rahmen dieser Kampagne zu einem Pilotmodell für die künftige Zusammenarbeit zwischen Schweizer und ukrainischen Gemeinden wird.

Trotz seiner langen Lebensdauer ist das Fahrzeug in einem hervorragenden Zustand. Dies wurde von Fachleuten im Rahmen einer unabhängigen Untersuchung bestätigt. Die Schweiz hat aufgrund neuer gesetzlicher Umweltanforderungen für den öffentlichen Verkehr auf die Nutzung von Bussen verzichtet, da diese den Einsatz von Dieselfahrzeugen unmöglich machen. In der Ukraine werden Busse jedoch trotz zunehmender Probleme mit der Stromversorgung produktiv genutzt. Die Idee, Busse für die Ukraine zu mobilisieren, entstand während eines Studienbesuchs der ukrainischen Parlamentsdelegation in der Schweiz im Mai 2023. Die Reise, die der Sekundarschulreform gewidmet war, wurde vom DECIDE-Projekt organisiert, das von der NGO DOKKU (Ukraine) und dem Institut in Zürich (Schweiz) durchgeführt wird. Zunächst ging es um Schulbusse, doch durch die enge Zusammenarbeit der Parteien entstand ein Projekt im Bereich des öffentlichen Nahverkehrs.

Das Schweizerische Sekretariat für Wirtschaft (SECO) finanzierte das Fachwissen, die Reparaturen und die Logistik während des Transports der Busse. Zudem spendeten die St. Galler Verkehrsbetriebe sämtliche verfügbaren Buskomponenten, die im Rahmen der Reparaturarbeiten benötigt werden könnten. Die Schweizer stellten zudem ein Spezialfahrzeug für den Transport von Ersatzteilen zur Verfügung. Zur Bilanz des Stadtrats von Tschernihiw. Befugnis und Verantwortung für den Betrieb, die Wartung der Ausrüstung und die kostenlose Beförderung aller Kategorien sozial schwacher Personen.

Tschernihiw war eine der ersten ukrainischen Städte, die durch den Krieg erhebliche Verluste erlitt. Die Russen zerstörten einen Großteil der Infrastruktur der Stadt, darunter das Obus-Netz 30%. Zu Beginn des Krieges wurden Busse teilweise für den Bedarf der Armee mobilisiert. Der bestehende öffentliche Nahverkehr kann den Bedürfnissen der Bevölkerung und einer großen Zahl von Binnenvertriebenen nicht gerecht werden. Die Bevölkerung von Tschernihiw beträgt etwa 280.000 Einwohner.

Das Video kann auf dem YouTube-Kanal des Vereins angesehen werden. https://www.youtube.com/watch?v=cZkIp3oGQg4&t=4s

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